Markenhinweis: Alle auf dieser Website vorgestellten Produkte sind eingetragene Marken von Verdesian Life Sciences.

Atlas Crop Technologies · Pflanzenernährungstechnologie

Technologie, die den Wert jeder Anwendung steigert.

Moderne Nährstoffprogramme nutzen Technologien, die Verfügbarkeit, Aufnahme, Pflanzenstoffwechsel, Wurzelentwicklung und biologische Leistung beeinflussen.

Pflanzenernährung ist mehr als das Ausbringen einer bestimmten Nährstoffmenge. Zwischen Anwendung und Nutzung durch die Pflanze liegen chemische, physikalische und biologische Prozesse, die bestimmen, wann ein Nährstoff verfügbar bleibt, wo er sich befindet und ob aktive Wurzeln ihn erreichen können.

Unser technologischer Ansatz betrachtet deshalb nicht nur den Nährstoff selbst, sondern das gesamte System aus Quelle, Boden, Wasser, Applikationsweg, Wurzelraum, Pflanzenentwicklung und biologischer Aktivität.

Produkte entdecken
Technologien für moderne Pflanzenernährung und Nährstoffeffizienz
Globale Pflanzentechnologie. Lokale kommerzielle Unterstützung. Rotterdam · Istanbul · Dubai · Casablanca · Nairobi · Johannesburg
Unser technologischer Rahmen

Drei Bereiche verbinden Nährstoffe, Pflanze und Biologie.

Die im Portfolio vertretenen Technologien lassen sich aus drei komplementären Perspektiven betrachten: Nährstoffverfügbarkeit, Pflanzenleistung sowie Biologie und Saatgut.

01

Nährstoffverfügbarkeit

Stickstoff- und Phosphortechnologien sind darauf ausgerichtet, Nährstoffe innerhalb geeigneter Düngeprogramme gegenüber typischen Verlust-, Umwandlungs- oder Fixierungswegen besser zu positionieren.

Dabei spielen Nährstoffquelle, Boden, Wasser, Zeitpunkt, Platzierung und Wurzelzugang zusammen.

02

Pflanzenleistung

Biostimulanzien, Mikronährstoffe und Blattprodukte können je nach Formulierung und zugelassener Anwendung Wurzelentwicklung, Nährstoffaufnahme, Stoffwechsel, Qualität oder physiologische Prozesse unterstützen.

Entscheidend ist, das jeweilige Produkt mit einem klar definierten agronomischen Ziel zu verbinden.

03

Biologie und Saatgut

Inokulanten und Saatgutbehandlungen setzen sehr früh im Pflanzenzyklus an und können innerhalb geeigneter Programme Etablierung, Knöllchenbildung, Wurzelentwicklung und Nährstoffaufnahme unterstützen.

Bei biologischen Technologien sind Lagerung, Lebensfähigkeit, Kompatibilität und Anwendung besonders wichtig.

Systemdenken

Von der Nährstoffquelle bis zur Nutzung in der Pflanze.

Zwischen einer Düngerapplikation und der tatsächlichen Nutzung durch die Kultur liegen mehrere Schritte. Technologie kann an unterschiedlichen Punkten dieses Weges ansetzen.

01

Quelle

Nährstoffform und Düngemitteltyp bestimmen, welche chemischen und biologischen Prozesse nach der Anwendung relevant werden.

02

Verfügbarkeit

Ein Nährstoff muss in einer Form vorliegen, die innerhalb des relevanten Zeitfensters grundsätzlich für die Pflanze zugänglich ist.

03

Transport

Wasserbewegung, Diffusion, Bodenstruktur und Wurzelverteilung beeinflussen, wie Nährstoffe die aktive Wurzelzone erreichen.

04

Aufnahme

Aktive Wurzeln, Temperatur, Feuchtigkeit, Sauerstoffversorgung, Salzgehalt und Pflanzengesundheit beeinflussen die Aufnahme.

05

Transport in der Pflanze

Nach der Aufnahme müssen Nährstoffe innerhalb der Pflanze zu Geweben und Organen transportiert werden, an denen sie benötigt werden.

06

Nutzung

Nährstoffe werden schließlich für Stoffwechsel, Wachstum, Photosynthese, Enzymfunktionen, Reproduktion und Qualitätsbildung genutzt.

Nährstoffnutzungseffizienz

Mehr Wert aus einer gut abgestimmten Nährstoffstrategie.

Effizienz beginnt nicht bei einem einzelnen Zusatzprodukt. Sie entsteht durch das Zusammenspiel von Quelle, Menge, Zeitpunkt, Platzierung, Wurzeln, Wasser und Kulturbedarf.

01

Richtige Quelle

Die Nährstoffquelle sollte zum Boden, zur Kultur, zum Applikationssystem und zum betrieblichen Ziel passen.

02

Richtige Menge

Die Aufwandmenge sollte sich an Bedarf, Bodenversorgung, Ertragserwartung und weiteren relevanten Faktoren orientieren.

03

Richtiger Zeitpunkt

Die Nährstoffbereitstellung sollte möglichst mit den Phasen hoher Pflanzenaufnahme und aktivem Wachstum zusammenfallen.

04

Richtige Platzierung

Die Position des Nährstoffs relativ zur Wurzelzone kann entscheidend für den Zugang der Pflanze sein.

05

Richtiger Kontext

Boden, Wasser, Klima, Kultur und bestehendes Management bestimmen, welche Strategie sinnvoll ist.

06

Richtige Bewertung

Eine neue Technologie sollte an vorher definierten agronomischen und wirtschaftlichen Zielen gemessen werden.

Stickstofftechnologie

Stickstoff ist dynamisch — deshalb zählt das gesamte Management.

Stickstoff gehört zu den zentralen Nährstoffen vieler Kulturen. Gleichzeitig kann er je nach Form, Boden, Wetter und Management verschiedene Umwandlungs- und Verlustwege durchlaufen.

01

Nährstoffform

Unterschiedliche Stickstoffformen reagieren unterschiedlich auf Bodenbedingungen und mikrobielle Umwandlungsprozesse.

02

Feuchtigkeit

Bodenfeuchte beeinflusst Transport, mikrobielle Aktivität und die Geschwindigkeit verschiedener Stickstoffprozesse.

03

Temperatur

Temperatur beeinflusst biologische Aktivität, Wurzelwachstum und Umwandlungsprozesse im Boden.

04

Drainage

Staunässe und Sauerstoffmangel verändern die Bedingungen im Wurzelraum und können die Stickstoffdynamik beeinflussen.

05

Zeitliche Abstimmung

Je näher die N-Verfügbarkeit an der tatsächlichen Pflanzenaufnahme liegt, desto geringer ist das Zeitfenster für unerwünschte Prozesse.

06

Technologischer Ansatz

Produkte aus dem Portfolio können je nach spezifischer Technologie auf Retention, Nutzung, Aufnahme oder Stickstoffeffizienz ausgerichtet sein.

Phosphortechnologie

Phosphor braucht Verfügbarkeit und räumlichen Zugang.

Phosphor spielt unter anderem eine wichtige Rolle in Energieübertragung, Zellteilung und Wurzelentwicklung. Seine Bewegung im Boden ist jedoch relativ begrenzt, weshalb Bodeneigenschaften und Platzierung besonders relevant sein können.

01

Boden-pH

Der pH-Wert beeinflusst, mit welchen Bodenbestandteilen Phosphor reagieren kann und welche Formen vorliegen.

02

Mineralogie

Tonminerale, Calcium-, Eisen- und Aluminiumverbindungen können je nach Bodenbedingungen die Phosphordynamik beeinflussen.

03

Platzierung

Weil Phosphor im Boden relativ wenig beweglich ist, kann die Position des Düngers gegenüber aktiven Wurzeln besonders wichtig sein.

04

Wurzelentwicklung

Ein größerer und aktiverer Wurzelraum kann das erschlossene Bodenvolumen und damit die Chance auf Phosphorkontakt erhöhen.

05

Bodenfeuchte

Feuchtigkeit beeinflusst Diffusion und damit den Transport von Phosphor über kurze Distanzen zur Wurzeloberfläche.

06

Technologischer Ansatz

Phosphortechnologien innerhalb des Portfolios können je nach Produkt auf Verfügbarkeit, Wurzelzugang oder Nutzungseffizienz ausgerichtet sein.

Wurzeltechnologie

Die Wurzel ist die Schnittstelle zwischen Boden, Wasser und Nährstoffen.

Mehrere Technologien im Portfolio beziehen sich in ihrer Positionierung auf Wurzelentwicklung. Das ist relevant, weil der Wurzelraum bestimmt, welchen Teil des Bodens die Pflanze tatsächlich erschließen kann.

01

Wurzelvolumen

Eine größere räumliche Erschließung kann den Kontakt mit Wasser und verfügbaren Nährstoffen erhöhen.

02

Wurzeltiefe

Tiefere Wurzeln können unter geeigneten Bedingungen zusätzliche Bodenschichten und Wasserreserven erschließen.

03

Wurzelaktivität

Nicht nur Wurzelmasse, sondern auch physiologische Aktivität und Gesundheit beeinflussen die Aufnahmeleistung.

04

Bodenstruktur

Verdichtung, Porenraum, Sauerstoff und Feuchtigkeit beeinflussen, wie sich Wurzeln im Boden ausbreiten können.

05

Salzbelastung

Hohe Salzkonzentrationen können Wasseraufnahme und Wurzelfunktion beeinträchtigen.

06

Frühe Etablierung

Bedingungen während Keimung und früher Jugendentwicklung können die spätere Wurzelarchitektur mitprägen.

Mikronährstoffe

Kleine Mengen. Wesentliche Funktionen.

Mikronährstoffe werden in deutlich geringeren Mengen als Makronährstoffe benötigt, sind jedoch für zahlreiche enzymatische, strukturelle und physiologische Prozesse unverzichtbar.

Zn

Zink

Zink ist an verschiedenen Enzym- und Wachstumsprozessen beteiligt. Seine Verfügbarkeit kann unter anderem durch Boden-pH und Bodeneigenschaften beeinflusst werden.

B

Bor

Bor spielt unter anderem bei Zellwandprozessen und Fortpflanzungsentwicklung eine Rolle. Bedarf und sichere Anwendung erfordern eine kulturspezifische Betrachtung.

Fe

Eisen

Eisen ist an Redox- und Stoffwechselprozessen beteiligt. Hohe pH-Werte können seine pflanzliche Verfügbarkeit begrenzen.

Mn

Mangan

Mangan ist an enzymatischen und photosynthetischen Prozessen beteiligt. Bodenchemie und Sauerstoffbedingungen beeinflussen seine Verfügbarkeit.

Cu

Kupfer

Kupfer ist Bestandteil verschiedener Enzymsysteme. Organische Substanz und Bodeneigenschaften können die Verfügbarkeit beeinflussen.

Mo

Molybdän

Molybdän spielt unter anderem im Stickstoffstoffwechsel eine Rolle und ist besonders bei bestimmten biologischen Stickstoffprozessen relevant.

Biostimulanzien

Physiologische Unterstützung muss mit einem klaren Ziel verbunden sein.

Biostimulanzien stellen eine breite Kategorie dar. Je nach Formulierung und zugelassener Anwendung können unterschiedliche physiologische oder agronomische Ziele im Mittelpunkt stehen.

01

Wurzelentwicklung

Bestimmte Formulierungen können innerhalb eines geeigneten Programms auf Wurzelentwicklung oder Wurzelaktivität ausgerichtet sein.

02

Nährstoffaufnahme

Einige Produkte werden im Zusammenhang mit Nährstoffaufnahme oder Nutzungseffizienz positioniert.

03

Pflanzenstoffwechsel

Andere Technologien können auf physiologische oder stoffwechselbezogene Prozesse ausgerichtet sein.

04

Entwicklungsphase

Die passende Anwendung kann davon abhängen, ob die Zielsetzung frühes Wachstum, vegetative Entwicklung oder spätere Kulturphasen betrifft.

05

Applikationsweg

Blatt, Fertigation, Boden oder Saatgut bringen unterschiedliche Anforderungen an Timing und Kompatibilität mit sich.

06

Bewertung

Die Leistung sollte an vorher definierten Zielgrößen und unter relevanten lokalen Bedingungen beurteilt werden.

Biologische Technologien

Lebende Systeme brauchen besondere Aufmerksamkeit.

Inokulanten unterscheiden sich in einem wichtigen Punkt von vielen rein chemischen Betriebsmitteln: biologische Komponenten können in ihrer Leistung stärker von Lagerung, Umweltbedingungen und Handhabung abhängen.

01

Lebensfähigkeit

Die biologische Aktivität hängt davon ab, dass der relevante Organismus bis zur Anwendung ausreichend lebensfähig bleibt.

02

Lagerung

Temperatur, Zeit und sonstige Lagerbedingungen sollten den produktspezifischen Angaben entsprechen.

03

Kompatibilität

Saatgutbeizen, Dünger, Wasserqualität und andere Mischpartner können je nach Produkt berücksichtigt werden müssen.

04

Anwendung

Gleichmäßige Applikation und korrekte Dosierung sind wichtig, damit biologische Produkte entsprechend ihrer vorgesehenen Nutzung eingesetzt werden.

05

Kultur

Die Beziehung zwischen Organismus und Kultur kann entscheidend sein, insbesondere bei Technologien zur biologischen Stickstofffixierung.

06

Umweltbedingungen

Bodenfeuchte, Temperatur, pH-Wert und andere Standortfaktoren können die Etablierung biologischer Systeme beeinflussen.

Saatgutbehandlung

Technologie direkt am Ausgangspunkt der Kultur.

Saatgutbehandlungen positionieren eine Technologie unmittelbar an einem der frühesten Kontaktpunkte zwischen Pflanze und Produktionssystem.

01

Keimung

Einige Produkte im Portfolio werden mit Zielen rund um Keimung und frühe Pflanzenentwicklung beschrieben.

02

Auflauf

Eine gleichmäßige frühe Entwicklung ist eine wichtige Grundlage für einen homogenen Bestand.

03

Wurzeln

Mehrere Saatguttechnologien im Portfolio sind in ihrer Beschreibung mit Wurzelentwicklung verbunden.

04

Mikronährstoffe

Saatgut kann auch als lokalisierter Träger für bestimmte Mikronährstofftechnologien dienen, sofern dies produktspezifisch vorgesehen ist.

05

Kompatibilität

Bei Kombination mehrerer Saatgutbehandlungen müssen produktspezifische Kompatibilitäts- und Anwendungshinweise beachtet werden.

06

Behandlung bis Aussaat

Lagerdauer und Bedingungen zwischen Behandlung und Aussaat können bei bestimmten Technologien relevant sein.

Applikationswege

Der Applikationsweg bestimmt, wo die Technologie im System ansetzt.

Das Portfolio umfasst verschiedene Applikationsformen. Auswahl und Einsatz sollten sich immer nach Produkt, Kultur, Zielsetzung und lokaler Zulassung richten.

01

Breitflächige Anwendung

Technologien können zusammen mit granulierten oder anderen Düngersystemen auf der Fläche positioniert werden.

02

Blattapplikation

Blattprodukte bringen die Technologie direkt auf Pflanzengewebe und erfordern Aufmerksamkeit für Timing, Wasserqualität, Mischbarkeit und Applikationsbedingungen.

03

Fertigation

Über Bewässerungssysteme ausgebrachte Produkte müssen mit Wasserqualität, Konzentration und dem verwendeten System kompatibel sein.

04

Furchenanwendung

Anwendungen in oder nahe der Saatfurche positionieren Nährstoffe oder Technologien früh im Wurzelraum.

05

Inokulation

Biologische Produkte können je nach Produkt an Saatgut oder über andere geeignete Applikationswege positioniert werden.

06

Saatgutbehandlung

Die Behandlung vor der Aussaat ermöglicht eine präzise Platzierung direkt am Saatkorn.

Wasser und Technologie

Wasser verbindet Nährstofftransport, Wurzelaktivität und Fertigation.

Ohne ausreichendes und geeignetes Wasser können Nährstoffe ihre Funktion im System nicht vollständig erfüllen. Besonders in bewässerten Kulturen ist Wasserqualität ein zentraler Bestandteil der Technologieentscheidung.

01

Verfügbarkeit

Zu wenig Wasser begrenzt Transport und Pflanzenaufnahme, während Übersättigung die Sauerstoffversorgung im Wurzelraum beeinträchtigen kann.

02

Verteilung

Gleichmäßige Bewässerung beeinflusst die räumliche Verteilung von Feuchtigkeit und bei Fertigation auch von Nährstoffen.

03

pH-Wert

Der Wasser-pH kann Mischungen, Löslichkeit und bestimmte Applikationsprozesse beeinflussen.

04

Salzgehalt

Hohe Salzkonzentrationen beeinflussen das Wasserpotenzial und können die Wasseraufnahme durch die Pflanze erschweren.

05

Bicarbonate

Bicarbonatgehalte können bei bestimmten Bewässerungs- und Fertigationssystemen relevant sein und sollten bei Bedarf analysiert werden.

06

Fertigation

Bei Fertigation müssen Produkt, Wasser, Konzentration, Einspeisung und Bewässerungssystem zusammenpassen.

Boden als technologische Umgebung

Technologie wirkt nicht isoliert vom Boden.

Boden ist gleichzeitig Nährstoffspeicher, Wurzelraum, Wasserreservoir und Lebensraum für Mikroorganismen. Seine Eigenschaften bestimmen den Kontext jeder Boden- oder Düngemitteltechnologie.

01

Textur

Sand-, Schluff- und Tonanteile beeinflussen Wasserhaltevermögen, Nährstoffdynamik und Durchlüftung.

02

pH-Wert

Der pH-Wert beeinflusst die chemische Form und Verfügbarkeit zahlreicher Nährstoffe.

03

Organische Substanz

Organische Substanz beeinflusst Bodenstruktur, Wasserhaltevermögen, Kationenaustausch und mikrobielle Prozesse.

04

Verdichtung

Verdichtete Schichten können Wurzelwachstum, Wasserbewegung und Sauerstoffversorgung begrenzen.

05

Salzgehalt

Erhöhte Salzbelastung kann Wurzelfunktion und Nährstoffaufnahme beeinflussen.

06

Biologie

Mikroorganismen tragen zu Nährstoffumsetzungen und zur Dynamik organischer Substanz im Boden bei.

Präzise Ernährung

Technologie wird besser, wenn die Ausgangssituation besser verstanden wird.

Analysen und Beobachtungen helfen zu unterscheiden, ob eine Technologie auf ein tatsächliches Problem ausgerichtet ist oder lediglich einen zusätzlichen Input darstellt.

01

Bodenanalyse

Bodenanalysen liefern Informationen über Nährstoffversorgung, pH-Wert und weitere chemische Eigenschaften.

02

Pflanzenanalyse

Gewebeanalysen können Hinweise auf den aktuellen Nährstoffstatus der Kultur geben.

03

Wasseranalyse

Bei Bewässerung und Fertigation sind unter anderem Salzgehalt, pH-Wert und weitere Wasserparameter relevant.

04

Feldbeobachtung

Wurzeln, Bestandeshomogenität, Blattfarbe, Wachstum und Standortunterschiede ergänzen Laborinformationen.

05

Historie

Ertragsdaten, Fruchtfolge, Düngehistorie und bisheriges Management helfen, wiederkehrende Muster zu erkennen.

06

Wirtschaftlichkeit

Agronomische Wirkung sollte mit Kosten, Skalierbarkeit und wirtschaftlichem Nutzen gemeinsam betrachtet werden.

Technologie bewerten

Gute Versuche beginnen mit einer klaren Frage.

Eine neue Technologie sollte möglichst so bewertet werden, dass Unterschiede interpretierbar sind und nicht mit anderen Managementänderungen verwechselt werden.

01

Hypothese definieren

Legen Sie fest, welches Problem gelöst oder welcher Prozess verbessert werden soll.

02

Geeignete Referenz nutzen

Eine Vergleichsvariante sollte die übliche oder relevante Praxis repräsentieren.

03

Management vergleichbar halten

Andere Faktoren sollten möglichst gleich bleiben, damit die untersuchte Technologie sinnvoll beurteilt werden kann.

04

Variabilität berücksichtigen

Boden, Topografie und Wasserverteilung können Unterschiede erzeugen, die bei der Versuchsanlage berücksichtigt werden sollten.

05

Bedingungen dokumentieren

Anwendungstermin, Wetter, Bewässerung, Boden und relevante Managementschritte helfen bei der späteren Interpretation.

06

Mehrere Messgrößen betrachten

Neben Ertrag können je nach Ziel auch Qualität, Wurzeln, Pflanzenanalyse, Homogenität oder wirtschaftliche Kennzahlen relevant sein.

Technologieauswahl

Nicht jede Technologie passt zu jeder Situation.

Die Auswahl sollte von der konkreten Einschränkung ausgehen und nicht allein von einer Produktkategorie oder einem allgemeinen Nutzenversprechen.

01

Problem definieren

Ist die Hauptbegrenzung Nährstoffverfügbarkeit, Aufnahme, Wurzelentwicklung, Biologie oder etwas ganz anderes?

02

Belege prüfen

Bodenanalyse, Pflanzenanalyse, Wasseranalyse und Feldbeobachtungen helfen bei der Einordnung.

03

Alternativen vergleichen

Eine zusätzliche Technologie ist nicht automatisch die einzige oder wirtschaftlichste Lösung.

04

Applikation prüfen

Das Produkt muss zum vorhandenen Dünge-, Spritz-, Bewässerungs- oder Saatgutsystem passen.

05

Markt prüfen

Verfügbarkeit, Zulassung, Etikett und Formulierung können sich zwischen Ländern unterscheiden.

06

Ergebnis messen

Vor der Anwendung sollte feststehen, woran eine erfolgreiche Integration gemessen wird.

Technologieportfolio

Mehrere technologische Wege innerhalb eines Portfolios.

Atlas Crop Technologies bündelt Produkte für unterschiedliche Nährstoff- und Anwendungssysteme. Die jeweilige Produktseite liefert den spezifischen Kontext zur einzelnen Technologie.

N

Stickstoffeffizienz

Produkte mit Positionierungen rund um Retention, Nutzung, Aufnahme und Effizienz von Stickstoff.

P

Phosphoreffizienz

Technologien mit Schwerpunkten rund um Phosphorverfügbarkeit, Wurzelzugang und Nutzungseffizienz.

B

Biostimulanzien

Produkte mit unterschiedlichen physiologischen und ernährungsbezogenen Zielsetzungen.

µ

Mikronährstoffe

Technologien für unterschiedliche Mikronährstoffprogramme und Applikationswege.

I

Inokulanten

Biologische Lösungen mit Positionierungen rund um Stickstofffixierung, Knöllchenbildung und Wurzelentwicklung.

ST

Saatgutbehandlungen

Technologien für die frühe Positionierung am Saatgut und während der Bestandesetablierung.

Für Düngemittelhersteller und -mischer

Technologie muss auch industriell und kommerziell passen.

Bei Projekten mit Herstellern und Mischern ist die agronomische Funktion nur ein Teil der Bewertung. Ebenso relevant können Verarbeitung, Handhabung, Kompatibilität und Marktanforderungen sein.

01

Düngemittelmatrix

Art, Zusammensetzung und physikalische Eigenschaften des Ausgangsdüngers können die Integration beeinflussen.

02

Dosierung

Eine industrielle Anwendung braucht reproduzierbare und kontrollierbare Dosierung innerhalb der vorgesehenen Verwendung.

03

Gleichmäßigkeit

Die Technologie sollte innerhalb der jeweiligen Verarbeitung möglichst gleichmäßig im Endprodukt positioniert werden.

04

Handhabung

Fließfähigkeit, Staub, Lagerung und Prozessführung können bei industriellen Projekten relevant sein.

05

Skalierung

Ein Konzept muss sich von einer technischen Prüfung auf eine kommerziell relevante Produktionsgröße übertragen lassen.

06

Marktpositionierung

Das Endprodukt braucht eine klare Zielkultur, Anwendung, Nutzenpositionierung und marktbezogene Dokumentation.

Regionale Technologieperspektive

Technologie muss an lokale Bedingungen angepasst werden.

Europa, der Nahe Osten und Afrika umfassen sehr unterschiedliche Böden, Wasserqualitäten, Kulturen, Klimazonen, Produktionssysteme und regulatorische Rahmenbedingungen.

EU

Europa

Unterschiedliche Feld-, Gemüse-, Obst- und Dauerkulturen treffen auf vielfältige Böden, Klimazonen und Düngesysteme.

ME

Naher Osten

Bewässerung, Fertigation, Salzgehalt und Wasserqualität können in vielen Produktionssystemen eine besonders wichtige Rolle spielen.

AF

Afrika

Große Unterschiede bei Boden, Klima, Kultur, Betriebsgröße und Lieferkette machen lokale Anpassung besonders relevant.

Globale Technologie. Lokaler Kontext.

Beschreiben Sie Markt, Kultur, Düngeprogramm und Ziel. Unser Team leitet Ihre Anfrage an den passenden regionalen Ansprechpartner weiter.

Verantwortungsvolle Anwendung

Technologie ist nur dann sinnvoll, wenn sie korrekt eingesetzt wird.

Produktbeschreibung und allgemeine technologische Informationen ersetzen nicht die lokal genehmigten Anwendungshinweise.

01

Etikett lesen

Beachten Sie stets die aktuell genehmigten Angaben zu Kultur, Aufwandmenge, Anwendung und Sicherheit.

02

Zulassung prüfen

Produktstatus und erlaubte Anwendungen können zwischen Märkten variieren.

03

Kompatibilität prüfen

Bei Mischungen mit Düngemitteln, Pflanzenschutzmitteln, Saatgutbeizen oder Wasser sollten produktspezifische Hinweise berücksichtigt werden.

04

Geräte kalibrieren

Dosier- und Applikationstechnik sollte korrekt eingestellt sein, damit die vorgesehene Menge gleichmäßig ausgebracht wird.

05

Richtig lagern

Lagerbedingungen sollten besonders bei biologischen Produkten und Saatgutbehandlungen beachtet werden.

06

Lokal anpassen

Empfehlungen sollten an Kultur, Boden, Wasser, Klima und Produktionssystem angepasst werden.

Entscheidungsrahmen

Sechs Fragen vor der Auswahl einer Technologie.

Diese Fragen helfen dabei, von einer allgemeinen Produktidee zu einer besser begründeten technologischen Entscheidung zu gelangen.

01

Welches Problem soll gelöst werden?

Definieren Sie die agronomische oder technische Einschränkung möglichst konkret.

02

Gibt es Hinweise auf dieses Problem?

Analysen, Beobachtungen, Ertragsdaten und Betriebshistorie können helfen, die Annahme zu prüfen.

03

Welche Alternativen gibt es?

Vergleichen Sie technologische und managementbezogene Optionen, bevor Sie zusätzliche Inputs einsetzen.

04

Ist die Technologie kompatibel?

Prüfen Sie Düngersystem, Wasser, Saatgut, Mischpartner und vorhandene Applikationstechnik.

05

Wie wird der Erfolg gemessen?

Definieren Sie vor der Anwendung relevante agronomische und wirtschaftliche Zielgrößen.

06

Ist sie lokal verfügbar und zugelassen?

Verfügbarkeit, Zulassung, Formulierung und Etikett müssen für den jeweiligen Markt bestätigt werden.

Technologie im richtigen Kontext

Kontakt aufnehmen

Beschreiben Sie Ihre Kultur, Ihr Düngeprogramm, die verwendete Nährstoffquelle, den Applikationsweg, Ihren Markt oder Ihren Vertriebsbedarf. Unser Team leitet Ihre Anfrage an den passenden regionalen Ansprechpartner weiter.

FAQ

Häufig gestellte Fragen zur Pflanzenernährungstechnologie

Allgemeine Orientierung zu Nährstoffverfügbarkeit, Pflanzenleistung, Biologie, Applikation und regionaler Nutzung.

Darunter verstehen wir Technologien, die innerhalb geeigneter agronomischer Programme unter anderem Nährstoffverfügbarkeit, Aufnahme, Wurzelentwicklung, Pflanzenstoffwechsel, biologische Prozesse oder frühe Bestandesetablierung unterstützen können.

Unser Portfolio umfasst Technologien für Stickstoff- und Phosphoreffizienz, Biostimulanzien, Mikronährstoffe, Inokulanten, Saatgutbehandlungen und verwandte Lösungen.

Ein Nährstoff ist dann agronomisch nutzbar, wenn er in einer zugänglichen Form, zum richtigen Zeitpunkt und in Reichweite aktiver Wurzeln vorhanden ist.

Nach der Anwendung können Nährstoffe umgewandelt, gebunden, verlagert oder außerhalb des aktiven Wurzelbereichs positioniert werden. Deshalb ist die tatsächliche Pflanzenverfügbarkeit ebenso wichtig wie die applizierte Menge.

Quelle, Aufwandmenge, Zeitpunkt, Platzierung, Bodenfeuchte, Temperatur, Drainage, pH-Wert, Pflanzenentwicklung und Management beeinflussen die Stickstoffdynamik.

Die Stickstoffnachfrage der Pflanze verändert sich während des Wachstums. Eine zeitlich bessere Abstimmung kann helfen, Angebot und Pflanzenaufnahme näher zusammenzubringen.

Boden-pH, Mineralogie, Phosphorquelle, Platzierung, Bodenfeuchte und Wurzelentwicklung können den Zugang zu pflanzenverfügbarem Phosphor beeinflussen.

Phosphor ist im Boden relativ wenig mobil. Daher kann die räumliche Nähe zwischen Nährstoff und aktivem Wurzelraum besonders relevant sein.

Wurzeln bestimmen, welches Bodenvolumen die Pflanze erschließt und damit, wie viel Wasser und Nährstoffpotenzial tatsächlich erreichbar ist.

Verdichtung, Staunässe, Trockenheit, Salzbelastung, Temperatur, Nährstoffungleichgewichte und andere Standortfaktoren können Wurzelwachstum und Wurzelaktivität beeinflussen.

Mikronährstoffe werden zwar in kleinen Mengen benötigt, erfüllen jedoch wichtige enzymatische und physiologische Funktionen. Bedarf und Applikation sollten kulturspezifisch und standortbezogen bewertet werden.

Boden- und Pflanzenanalysen, Wasserqualität, Kultur, pH-Wert, Standortgeschichte und sichtbare Symptome können gemeinsam zur Diagnose beitragen.

Biostimulanzien bilden eine breite Produktkategorie. Je nach Formulierung und zugelassener Anwendung können sie unterschiedliche physiologische oder ernährungsbezogene Zielsetzungen haben.

Bei biologischen Technologien sollten unter anderem Lebensfähigkeit, Lagerung, Kompatibilität, Applikation, Kultur und Umweltbedingungen berücksichtigt werden.

Im Portfolio gibt es Inokulanten, deren Positionierung unter anderem mit biologischer Stickstofffixierung, Knöllchenbildung, Wurzelentwicklung oder Etablierung verbunden ist.

Dosierung, gleichmäßige Beschichtung, Kompatibilität mit anderen Behandlungen, Lagerung und Zeit zwischen Behandlung und Aussaat können je nach Produkt relevant sein.

Das Portfolio umfasst Produkte für breitflächige Anwendung, Blattapplikation, Fertigation, Furchenanwendung, Inokulation und Saatgutbehandlung.

pH-Wert, Salzgehalt, Bicarbonate und andere Eigenschaften können Mischbarkeit, Pflanzenreaktion und Funktionsweise eines Fertigationssystems beeinflussen.

Textur, pH-Wert, organische Substanz, Verdichtung, Salzgehalt, Feuchtigkeit und biologische Aktivität bilden den agronomischen Kontext für viele Technologien.

Definieren Sie eine klare Fragestellung, nutzen Sie eine geeignete Referenz, halten Sie das übrige Management möglichst vergleichbar, dokumentieren Sie Bedingungen und messen Sie relevante Ergebnisse.

Ein einzelner Versuch kann wertvolle Informationen liefern, bildet aber nicht automatisch alle Böden, Klimazonen, Kulturen oder Jahre ab. Ergebnisse sollten im jeweiligen Kontext interpretiert werden.

Bodenanalyse, Pflanzenanalyse, Wasseranalyse, Feldbeobachtung, Ertragshistorie, Düngeprogramm und wirtschaftliche Zielgrößen können gemeinsam hilfreich sein.

Nein. Wenn ein anderer Faktor das Wachstum begrenzt, führt eine höhere Menge eines einzelnen Nährstoffs nicht automatisch zu einer proportionalen Mehrleistung.

Technologie kann innerhalb eines geeigneten Programms dazu beitragen, Nährstoffe, Wasser und andere Ressourcen gezielter einzusetzen. Sie ersetzt jedoch kein insgesamt ausgewogenes Agronomiemanagement.

Ja. Wir begrüßen Anfragen von Düngemittelherstellern und -mischern sowie von Händlern, Erzeugern und Agronomiepartnern.

Hilfreich sind Angaben zu Düngemittelmatrix, Formulierung, Prozess, Applikation, Zielmarkt, technologischem Ziel und gegebenenfalls Projektgröße.

Wir unterstützen Kunden über Büros in Rotterdam, Istanbul, Dubai, Casablanca, Nairobi und Johannesburg in Europa, dem Nahen Osten und Afrika.

Böden, Klima, Wasser, Kulturen, Management und Marktbedingungen unterscheiden sich. Eine Technologie sollte deshalb unter für den jeweiligen Zielmarkt relevanten Bedingungen beurteilt werden.

Kontaktieren Sie uns mit Land und gewünschtem Produkt. Verfügbarkeit, Zulassung, Formulierung und Etikett können je Markt variieren.

Die Seite Produkte enthält das vollständige Portfolio und ermöglicht die Suche nach Produkt, Technologie, Nutzen und Applikationsweg.

Land, Kultur, Düngeprogramm, Nährstoffquelle, Applikationsweg, technologische Zielsetzung und Produkttyp sind ein guter Ausgangspunkt.

Das aktuell genehmigte Produktetikett und die lokalen Anwendungshinweise haben Vorrang vor allgemeinen Informationen auf dieser Website.

Markenhinweis: Alle auf dieser Website vorgestellten Produkte sind eingetragene Marken von Verdesian Life Sciences.

Vielen Dank — Ihre Nachricht wurde gesendet.